GMD - GENERATIVE MECHANICAL DESIGN
Was versteht Transcat PLM unter GMD?
"Die Prozesse optimieren und – wie es im Managerjargon heißt – "downsizen", das ist doch das Handwerk, das jeder beherrschen sollte. Damit gewinnt man aber keine Perspektive.
Auf Innovation und Wachstum kommt es an… Den "Krieg" gewinnen sie mit Ideen, nicht mit Sparmaßnahmen."
Klaus Kleinfeld, Siemens-Vorstandschef, Quelle: Der Spiegel
Das Ziel von GMD ist es, im Entwicklungsprozess mehr Freiraum für kreative und innovative Arbeit zu schaffen. So soll die Konstruktion nicht durch die Bedienung eines CAD-Systems eingeschränkt sondern unterstützt werden. Das heißt aber auch, dass für den Einsatz von einem System Methoden definiert werden müssen, um dieses effektiv nutzen zu können. Was verbirgt sich hinter dem Kürzel GMD?
Unter dem Begriff "Generative Mechanical Design" verbirgt sich eine Methode, Templates (Vorlagen) zu generieren, die adaptiv einsetzbar sind.
Ein Teil des Entwicklungsprozesses besteht aus immer wiederkehrenden Aufgaben, der Anteil dieser Aufgaben am gesamten Entwicklungsprozess ist abhängig von dem WAS konstruiert wird und von dem WIE es konstruiert wird.
So wird der Anteil der wiederkehrenden Tätigkeiten im Maschinenbau größer sein als im Bereich der Konsumgüterindustrie. Das heißt, es wird ein generisches Template erzeugt, das sich entsprechend neuer Randbedingungen anpasst. Darauf können wissensbasierte Abfragen und Regeln definiert werden, über die sich das Template oder dessen Einsatz steuern lässt.
In der Anwendung werden Vorlagen als Powercopy oder User-Defined-Feature (als Geometrie-, Part- oder Assembly-Template) erzeugt, die mit Knowledgeware entsprechend der Spezifikation und des Einsatzzwecks anpassbar oder konfigurierbar sind.
CATIA V5 bietet eine Vielzahl von Modulen und Funktionen an, mit denen sich wiederkehrende Aufgaben beschleunigen oder automatisieren lassen. Die Spannweite reicht von der Automatisierung von Geometrieelementen (wie Versteifungsrippen, Anschraubdome usw.) bis hin zu komplexen Komponenten oder Einheiten.
Wo kann GMD eingesetzt werden?
Überall dort, wo sich Prozesse oder Produkte modularisieren oder in immer wiederkehrenden Komponenten zerlegen lassen. Man könnte auch sagen, wo der Geschäftsprozess einem Build-to-Order-Prozess nahe kommt.
Wir helfen Ihnen...
- bei der Projektdefinition
- bei der Identifikation von Potenzialen,
- bei der Auswahl der richtigen Werkzeuge
- bei der Umsetzung in Methode
und - bei der Implementierung…
Projektdefinition
Viele unserer Kunden stehen vor der Frage: "Was können wir tun um mit CATIA V5 effektiver zu werden?"
Wir unterstützen Sie bei der Projektdefinition und Umsetzung, indem wir Ziele definieren, Strategien und Maßnahmen planen und umsetzen.
Identifikation von Potentialen
Ein Kernpunkt bei der Identifikation von Potentialen ist die Analyse des Produktentwicklungsprozesses.
Das Zerlegen des Prozesses in die kleinsten Elemente, z.B. eine Aufgabe, oder ein Teil bzw. Feature. (Dies ist Bestandteil der Methodenentwicklung).
Auf dieser Basis wird durch verschiedene Kriterien entschieden, welche Aufgaben oder Teile automatisiert werden. Ein Kriterium kann z.B. die Häufigkeit einer Aufgabe sein.
Auswahl der richtigen Werkzeuge
Die Frage stellt sich, welches der vielen Werkzeuge, die in CATIA V5 zur Verfügung stehen, eignet sich, um die identifizierte Aufgabe oder das identifizierte Teil zu automatisieren. Mit Hilfe einer Entscheidungsmatrix, in der Kosten/Aufwände mit dem Nutzen verglichen werden, wird die passende Lösung ausgesucht.
Umsetzung in Methoden
Dank unserer Erfahrung sind wir in der Lage, mit den passenden Werkzeugen die optimale Methode zu entwickeln.
Diese werden über den anfänglich gewonnenen Gesamtüberblick im Kontext mit anderen Methoden verknüpft um so wieder zu einem Gesamtprozess zu gelangen. In Verbindung mit den Basismethoden werden sie zu einem Gesamtdokument zusammengefasst und bilden somit eine Konstruktionsrichtlinie für die Entwicklung Ihrer Produkte.
Implementierung
Neben unserem Angebot an Standardkursen entwickeln wir auf der Basis der oben gewonnenen Methoden (Basis- und Spezialmethoden), eine auf Ihren Entwicklungsprozess und Ihre Produkte zugeschnittene Ausbildung. Dadurch minimiert sich auch der Ausbildungsaufwand der Anwender. Sie können die erlernten Konzepte direkt in die Praxis umsetzen.
